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20.02.2018
Wichtige Mitteilung von Wald Schaffhausen und Kan-tonsforstamt über die Gefahren und den Umgang mit den Sturmschäden vom 3. Januar zu informieren.

 

Aufrüsten von Sturmholz ist gefährlich

Der Sturm Burglind hat am 3. Januar 2018 im Kanton Schaffhausen rund 20'000 Kubikmeter Holz geworfen. Das entspricht rund einem Viertel der Jahresnutzung der Wälder des Kantons Schaffhausen. Dabei handelt es sich vorwiegend um Streuschäden. Rund drei Viertel der Schadholzmenge sind Nadelbäume. Besonders betroffen sind der obere und der untere Kantonsteil sowie der Hal-lauerberg und der Südranden.


Arbeitssicherheit hat bei den Aufräumarbeiten höchste Priorität

Die Arbeitssicherheit hat bei der Schadensbehebung höchste Priorität. Aufräumarbeiten von Sturmholz sind gefährlich und sollten daher vorgängig mit den Profis begutachtet werden. Der Verband der Schaffhauser Waldbesitzer "WaldSchaffhausen" und das Kantons-forstamt empfehlen den geschädigten Privatwaldbesitzern dringend, mit dem zuständigen Gemeindeförster Kontakt aufzunehmen. Er kann gefährliche Situationen beurteilen und weiter helfen.

Absperrungen respektieren

Die Aufräumarbeiten werden einige Zeit in Anspruch nehmen und es kann einige Wochen dauern, bis alle Waldwege geräumt sind. Bei diesen Arbeiten werden auch grössere Maschinen zum Einsatz kommen. Der Bevölkerung wird dringend empfohlen, sturmgeschädigte Wälder weiterhin zu meiden und Absperrungen unbedingt zu beachten. Es könnten abgebrochene und lose hängen gebliebene Äste von den Baumkronen fallen oder schräge, instabile Bäume nachträglich umfallen und Waldbe-sucher gefährden.


Verhinderung von Folgeschäden

Um die Risiken einer grösseren Borkenkäfervermehrung und damit Folgeschäden am Waldbestand zu minimieren, soll der rechtzeitigen Aufrüstung und Abfuhr geschädigter Fichten bis Ende März grosse Beachtung geschenkt werden.