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21.05.2019
Zwei neue Griengruben geplant

 

Das Wegnetz in der Gemeinde Merishausen umfasst rund 130 Kilometer Güter- und Waldstrassen. Um den jährlichen Unterhalt sicherzustellen, wird lokaler Kalkgrien verwendet. Der jährliche Bedarf an Kalkgrien zur Werterhaltung der vorhandenen Strassen beträgt im Mittel jährlich rund 1200 Kubikmeter. Um unnötige, teure und umweltbelastende Transporte von auswärts zu verhindern, ist der Abbau von Kalkgrien in gemeindeeigenen Gruben erforderlich. Zurzeit hat die Gemeinde keine Möglichkeit mehr, das notwendige Strassenbaumaterial abzubauen. Die Gemeinde hat deshalb drei Standorte zusammen mit dem Kantonsforstmeister evaluiert. Als Abbaugruben eignen sich die Standorte "Obere Barmen" und "Hage". Dank dezentraler Lagen im Osten und Westen des Gemeinde-gebiets können die Transportwege klein gehalten werden. Bei beiden Gruben ist ein Abbauvolumen von je rund 15'000 Kubikmeter vorgesehen. Die Grundstücke sind im Eigentum der Gemeinde und liegen im Wald. Bei einer Entnahme von rund 600 Kubikmeter jährlich aus jeder Grube dürften die Gruben in etwa 25 Jahren ausgebeutet sein. Der Gemeinderat hat dem Projekt zugestimmt. Materialabbaugruben sind baubewilligungspflichtig. Die gemäss der Vorschriften erforderliche Ausnahmebewilligung wird beim Kanton beantragt. Die WSP AG Bauingenieure aus Schaffhausen hat ein entsprechendes Projekt ausgearbeitet. Die Gemeinde wird in den nächsten Tagen das Baubewilligungsverfahren in die Wege leiten.